Besondere Radfahr-Regeln

 

 

bei Schnee und Eis

Eiskalt erwischt: Im Winter sind Radwege oft sehr schwer befahrbar.

Foto: Gorogoli1124/pixabay.com/mid/ak

(mid/ak) Fahrradwege können im Winter besonders stark von Eis und Schnee bedeckt sein. Denn sie stehen bei Räumungsarbeiten meist nicht an erster Stelle. Dann dürfen Radfahrer auf die Kfz-Straßen ausweichen. Das heißt: Bei benutzungspflichtigen Radwegen dürfen Radler auf die Fahr-bahn ausweichen, wenn das Befahren des Radwegs wegen winterlicher Straßenverhältnisse unzumutbar ist.

Der ADAC gibt Radfahrern Tipps für ein sicheres Vorankommen auf zwei Rä-dern während der Wintermonate. Für alle Verkehrsteilnehmer sei in der dunklen Jahreszeit Sichtbarkeit wich-tig, stellen die Verkehrsexperten klar. 

Für Fahrräder seien daher ein Frontstrahler und eine Rückleuchte vorgeschrieben. Erlaubt seien neben festverbauten Leuchten auch batte-riebetriebene Sets zum Aufstecken – diese Sets müssen nur bei Dämm-erung und Dunkelheit mitgeführt werden. Erlaubt sind außerdem Schlussleuchten mit Bremslicht-funktion, sofern diese Produkte der UNECE Norm 50 entsprechen.

Nicht zugelassen sind blinkende Fahr-radscheinwerfer und Schlussleuch-ten. Lichter, die am Körper – zum Beispiel an der Jacke oder auf dem Helm – getragen werden, unterliegen zwar nicht den Ausrüstungsvor-schriften. 

 

Dennoch rät der ADAC, auf blinkende Leuchten zu verzichten, da sie andere Verkehrsteilnehmer irritieren können.

Für den Einsatz im Winter sind im Fachhandel Reifen mit größerer Profiltiefe und kleinen Spikes erhält-lich, die das Fahren und Bremsen auf Schnee und Eis erleichtern. Reifen mit Spikes sind für Radfahrer erlaubt, absolute Sicherheit vor einem Sturz bieten sie jedoch nicht. Etwas mehr Grip auf Schnee erhalten Radfahrer, die ein wenig Luft aus dem Reifen lassen, das gilt sowohl für herkömm-liche Reifen als auch Modelle mit Spikes.

 Red.  Aktueller Zeitungs- und Pressedienst Schiementz GmbH

Fotos: Pixabay


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