Frank Serr Showservice International präsentiert:

SATURDAY NIGHT FEVER - DAS MUSICAL

Termine: 03.04.19 in Zweibrücken

Musical von Robert Stigwood & Bill Oakes In der neuen Version von Ryan McBryde Musik von The Bee Gees / Deutsche Dialoge von Anja Hauptmann

 

EUROPATOURNEE 

All Rights by Frank Serr Showservice International e.K. & Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH

Saturday Night Fever erzählt eine der meistgeliebten Tanz-Geschichten aller Zeiten mit legendären Hits der Bee Gees wie „Stayin’ Alive“, „Night Fever“, „Jive Talking“, „You Should Be Dancing“ und „How Deep is Your Love?“

 

Als Kinofilm löste „Saturday Night Fever“ Ende der 70er eine weltweite Discowelle aus und machte John Travolta zum Star. Über einen sehr langen Zeitraum war der Soundtrack mit den erfolgreichsten Songs der Bee Gees das weltweit meistverkaufte Soundtrack-Album. Das Musical feierte seine Uraufführung am 05. Mai 1998 in London und wurde ab Oktober 1999 auch am Broadway in New York aufgeführt. Wir schreiben das Jahr 1976. Tony Manero ist ein junger Italoamerikaner, der in einem Farbenladen in der New Yorker Vorstadt Brooklyn arbeitet. Um seinem tristen Arbeitsalltag zu entfliehen, verbringt er jeden Samstagabend in der Disco „2001 Odyssey“. Der 19-Jährige träumt davon, eines Tages Brooklyn verlassen zu können um an der Seite eines schönen Mädchens ein besseres Leben zu führen. Vorerst jedoch kann er seine Sehnsüchte nur auf der Tanzfläche – als umjubelter Disco-King – ausleben. Seine große Chance sieht Tony in dem Tanzwettbewerb des „2001 Odyssey“. Doch bevor er sich auf dem Siegerpodest feiern lassen kann, muss er noch seine umschwärmte Traumfrau überzeugen, sich mit ihm aufs Parkett zu wagen.

 

Hakan T. Aslan - Regie und Choreografie

In London wurden seine Choreografien mehrfach bei nationalen Wettbewerben ausgezeichnet – und das schon direkt nach seinem Abschluss am Laine‘s Theatre Arts College. Bei einer BBC Produktion durfte er sogar die Queen persönlich kennenlernen und war beim britischen Fernsehkanal „ITV 2“ Choreograf für die Sendung „First Dance“. An der Seite von Barrie Kosky choreografierte Aslan die preisgekrönte Schönberg-Oper „Moses und Aaron“ an der „Komischen Oper“ in Berlin. In Hamburg feierte ihn die Presse an der Seite von Ulli Waller für das Musical „Hamburg Royal“ am St. Pauli Theater: „Für die Choreografie kann man Hakan T. Aslan gar nicht genug loben.“ (Die ZEIT). In den vergangenen Jahren führte er Regie und choreografierte u.a. „Die Schöne und das Biest“, „Robin Hood“ und „Peter Pan“. Außerdem war Aslan an der „Komischen Oper“ in „West Side Story“ zu sehen, sowie in „Schöne Helena“ und in „Kiss me Kate“ am Staatstheater Kassel. 2016 war er bei den Freilichtspielen Tecklenburg für Regie und Choreografie bei „Die drei Musketiere“ und die Choreografie für „Saturday Night Fever“ verantwortlich. 2017 führte er Regie bei der Tournee von „Daddy Cool“ und war für Regie und Choreografie von „Aladin“ bei den Freilichtspielen Tecklenburg verantwortlich.

 

Hakan T. Aslan zu „Saturday Night Fever“

„Basierend auf dem Kult-Film von 1977 und der zeitlosen Musik der Bee Gees zeigt das Musical die Ära der Disco-Zeit mit Schlaghosen, Discokugeln und mitreißenden Tänzen. Ein Ensemble Stück voller Kraft und Ausdruck in Form von Tanz und Gesang. Oft verleitet das Stück dazu es als reines Tanz und Disco-Musical abzustempeln. Aber Titel wie: „Stayin‘ Alive“, „More than a woman“, „Tragedy“, „Night Fever“, „How Deep is your Love“, lassen bei genauerem Blick auf die Texte schon erahnen, dass mehr hinter dieser Fassade steckt. Nicht zu Letzt zeigt es die Geschichte des jungen Tony Manero, der symbolisch für die Jugend der Zeit steht. Auf der Suche nach gesellschaftlicher Akzeptanz, versucht er immer wieder Anerkennung in der Familie, auf der Arbeit und bei Freunden zu finden. Seinem Traum von einem besseren Leben werden immer wieder Stolpersteine gestellt und so flüchtet er auf die Tanzfläche. Denn dort fühlt er sich frei. Die Zuschauer erwartet ein Disco Spektakel mit Tiefsinn, welches nicht zeitgemäßer sein könnte. Soziale Unterschiede, Liebe, Freundschaft und die Sehnsucht nach Erfolg und Akzeptanz spielen bei der Musik und beim Tanz keine Rolle.


INTERVIEW

mit dem Produzenten Frank Serr

(Das Interview wurde am 30.11.2017 in Rieschweiler geführt)

 

Wie kamen Sie auf die Idee ausgerechnet dieses Stück zu produzieren?

Wir sind immer auf der Suche nach interessanten Stücken um unser Programm zu erweitern. „Saturday Night Fever“ ist ein Thema, das nicht nur durch den Film mit John Travolta berühmt wurde, sondern das auch als Musical in London und in New York große Erfolge feierte. Wir fanden, dass es an der Zeit war, diesen Klassiker mit den grandiosen Songs der „Bee Gees“ wieder auf die Bühne zu bringen.

Woran orientiert sich Ihre Inszenierung von „Saturday Night Fever“: An dem Film oder an dem Musical?

Die Inszenierung orientiert sich in erster Linie an dem Musical. Allerdings liegen Film und Musical so dicht beieinander, dass niemand etwas vermissen wird, der den Film im Hinterkopf hat.

Seit wann gibt es diese Show bereits?

Wir haben „Saturday Night Fever“ zum ersten Mal 2017 für eine Deutschland-Tournee produziert. Das Musical selbst hatte seine Uraufführung bereits 1998 in London (also elf Jahre nachdem der Film in die Kinos kam), die Broadway-Premiere war 1999.

Wie lange hat es gedauert, bis die Veranstaltung auf festen Füßen stand? Von der Auswahl der Künstler bis hin zur Choreographie?

Absprachen mit dem Regisseur, dem Choreografen, der Kostüm-Designerin, dem Bühnenbildner, etc. finden schon ca. 2 Jahre vor Tourneebeginn statt. Die Auswahl der Darsteller erfolgt in etwa 6-12 Monate vor Tourneebeginn. Die Audition für „Saturday Night Fever“ fand übrigens in Hamburg statt. Etwa ein halbes Jahr vor der Premiere geht es dann in die heiße Phase. Fertig ist eine Tourneeproduktion erst, wenn sie tatsächlich auf die Straße geht.

Wie viele Künstler sind auf der Bühne zu sehen?

Es stehen insgesamt 16 Sänger und Tänzer auf der Bühne. Aber die 9 Personen hinter den Kulissen darf man auch nicht vergessen. Ohne die, ging gar nichts.

Welche Zielgruppe möchtet ihr mit dem Musical ansprechen?

„Saturday Night Fever“ ist ein typisches Musical-Thema: Es gibt bekannte Songs, eine bunte Show und große Tanzszenen. Die Songs der Bee Gees kennt jeder, es sind Ohrwürmer und sie werden regelmäßig im Radio gespielt. Dieses Musical spricht also ein sehr breites Publikum an.

Wo hattet ihr euer schönstes Erlebnis?

Sie meinen bei der ersten Tournee 2017? Das schönste Erlebnis für mich war, als das Publikum nach der Premiere unsere Arbeit mit stehenden Ovationen bestätigte. Darauf hatten wir zwei Jahre hingearbeitet.

Was ist das Highlight an der Show?

Schwere Frage. Ich würde sagen es sind die vielen, grandiosen Tanzszenen in Verbindung mit dem unverwechselbaren Bee Gees Sound. Das passt einfach perfekt zusammen! Natürlich ist auch das Bühnenbild genial – eine Häuserschlucht im Manhattan der 70er.

 

Bilder der Produktion von Ralf R. Louis

Bilder Kreativ-Team von den jeweils dargestellten Personen

Redaktion: Frank Serr Showservice International